Klingende Geschichte hautnah – unser Tag in der Bachstadt Leipzig
Suitenmusik aus Vergangenheit und Gegenwart

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Für unsere Sechstklässler und ihre Eltern ist es schon zu einer schönen Tradition geworden, dass im Rahmen des Musikunterrichts zum Thema „Suitenmusik aus Vergangenheit und Gegenwart“ eine Projektfahrt nach Leipzig auf den Spuren Johann Sebastian Bachs stattfindet.
Und so starteten wir auch in diesem Jahr mit dem Busunternehmen Jaich gut gelaunt und bestens vorbereitet in die Handels- und Messestadt. Als Erstes entstand wie immer das traditionelle Foto am Bachdenkmal auf dem Thomaskirchhof und dann konnte unsere Exkursion im gegenüberliegenden Bachmuseum starten. Ausgestattet mit Stift und Papier erkundeten alle bei einem Quizrundgang die beeindruckende Ausstellung im Bosehaus, bei dem es nicht nur viel zu lesen und zu entdecken gab, sondern auch ganz viel selbst mit Musik an interaktiven Stationen ausprobiert werden konnte.
Nach einem kurzen Stadtbummel war es dann endlich so weit – und das Warten vor der Kirche hatte sich wie immer gelohnt, denn wir konnten in den ersten Reihen Platz nehmen und die Vorbereitungen hautnah erleben, bevor 18.00 Uhr beim Glockenschlag der Thomanerchor eintrat und die Motette begann. Wie staunten wir, als der kräftige Klang des Chorgesangs durch die Kirche hallte und sich immer wieder mit Orgelmusik, Gebet und einer Andacht abwechselte. Besonders beeindruckend war es in diesem Jahr, die von Bach selbst komponierte Motette „Jesu, meine Freude“ zu hören!
Müde, aber voller fantastischer Eindrücke und Melodien im Ohr traten wir die Heimreise an und auch im nächsten Jahr soll die „Faszination Thomanerchor“ wieder zu einem Erlebnis für Schüler und Eltern werden!
Katrin Bollhof, Musiklehrerin




